Datenschutzerklärung der Android-App „Wetter Bad Münder“
Diese App ist ein kostenfreies privates Projekt ohne Werbung. Damit ich sie weiterentwickeln und nachvollziehen kann, wie sie genutzt wird, zähle ich mit, welche Teile der App benutzt werden. Dafür nutze ich ein selbst gehostetes Statistik-Werkzeug (Matomo) auf meinem eigenen Server, nicht bei Google, und ohne eine Kennung, die das Schließen der App überlebt.
Personenbezogene Daten verkaufe oder gebe ich nicht weiter – an niemanden. Was trotzdem anfällt, steht auf dieser Seite, und zwar vollständig.
Dieser Text ist derselbe, den die App unter „Datenschutz“ zeigt.
Verantwortlich
Christian Sievers
Brockhoffstr. 10
31848 Bad Münder
info@wetter-badmuender.de
Abruf der Wetterdaten
Die App holt ihre Daten von meiner eigenen Schnittstelle: aktuelle Messwerte, Wetterwarnungen, die Vorhersage und den Pollenflug. Beim Start geschieht das in einem einzigen Abruf, danach wiederholt er sich alle fünf Minuten, solange der Wetterbildschirm offen ist.
Hast du Alarme eingeschaltet oder liegt ein Widget auf deinem Startbildschirm, kommt ein Abruf im Hintergrund dazu, etwa alle fünfzehn Minuten – auch dann, wenn die App geschlossen ist, und auch nach einem Neustart deines Geräts. Ohne Alarm und ohne Widget läuft er nicht. Übertragen wird dabei dasselbe wie bei einem Abruf mit offener App.
Jeder dieser Abrufe ist ein gewöhnlicher Aufruf im Internet. Dabei überträgt dein Gerät zwangsläufig seine IP-Adresse, eine technische Kennung der App (sogenannter User-Agent) und den Zeitpunkt der Anfrage. Ohne diese Angaben könnte der Server die Antwort nicht zurücksenden. IP-Adressen gelten nach DSGVO als personenbezogene Daten, deshalb benenne ich das ausdrücklich, auch wenn ich damit nichts weiter vorhabe.
Die Schnittstelle läuft bei meinem Hosting-Anbieter lima-city. Dort werden beim Serverbetrieb IP-Adresse, eine Kennung des Zugriffs und der User-Agent protokolliert, um den sicheren Betrieb der Systeme zu gewährleisten. Der Anbieter löscht diese Protokolle nach sieben Tagen. Mit ihm besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO.
Damit nicht beliebig viele Kennungen angefordert werden können, zähle ich außerdem, wie oft das von einer Internetverbindung aus geschieht – in einer Form, die keinen Rückschluss auf die einzelne Verbindung erlaubt. Diese Zählwerte lösche ich nach 48 Stunden, Hinweise auf Angriffe nach 30 Tagen. Ungekürzte IP-Adressen und Antwortinhalte protokolliere ich nicht.
Der Zweck ist allein die Auslieferung der Wetterdaten und die Abwehr von Missbrauch. Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse an einem funktionierenden und stabilen Dienst, Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO.
Deine Kennung
Beim ersten Start richtet die App eine Kennung für deine Installation ein: eine zufällige Zeichenfolge, die mein Server ausgibt und die bei jedem Abruf mitgeht. Sie hängt an keinem Namen, keiner Adresse, keinem Konto und keiner Werbekennung, und eine Gerätekennung erhebt die App nicht. Weil sie dein Gerät über die Zeit von allen anderen unterscheidbar macht, ist sie trotzdem ein personenbezogenes Datum – anonym nenne ich sie deshalb nicht.
Sie dient einem Zweck: Missbrauch meiner Schnittstelle erkennen und begrenzen, damit der Dienst erreichbar bleibt. Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse daran, Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Auf meinem Server liegt nicht die Kennung selbst, sondern nur ein Wert, aus dem sie sich nicht zurückrechnen lässt. Weitergegeben wird sie nicht.
Benutzt du sie ein Jahr lang nicht, lösche ich sie. Löschen kannst du sie jederzeit selbst: In der App steht der Knopf „Daten löschen“ auf dem Bildschirm „Datenschutz“, im Abschnitt „Deine Kennung“. Danach ist sie von meinem Server und von deinem Gerät verschwunden, zusammen mit den zwischengespeicherten Wetterdaten; holt die App später wieder Daten, richtet sie eine neue ein, die mit der alten nichts zu tun hat. Ist dein Zugriff gesperrt, greift dieser Weg nicht – wende dich dann bitte an die oben genannte Adresse.
Alarme
Ob ein Grenzwert überschritten ist, entscheidet die App auf deinem Gerät. Deine Grenzwerte, Wochentage und Sperrzeiten verlassen es nicht: Sie gehen an keinen Server, und ich erfahre nicht, worauf du dich melden lässt.
Neue Daten braucht das nicht. Die App holt dieselben Wetterdaten wie sonst, zusätzlich aber im Hintergrund, und vergleicht sie mit deinen Einstellungen. Push-Nachrichten über fremde Dienste gibt es nicht: Die Prüfung bleibt zwischen deinem Gerät und meinem Server.
Für den Fall, dass eine Meldung ausbleibt, kann die App ein Alarm-Protokoll schreiben. Es entsteht nur, wenn du es selbst einschaltest, und hält fest, wann die App im Hintergrund nachgesehen hat, welche Werte vorlagen und warum sie gemeldet oder nicht gemeldet hat. Es bleibt auf deinem Gerät, umfasst höchstens die letzten vierzehn Tage und enthält weder deine Kennung noch die Anfragen an meine Schnittstelle.
Vom Gerät geht es nur, wenn du es selbst weitergibst: über „Teilen“ an eine App deiner Wahl, meist als Mailanhang an mich, und nur für diese eine Weitergabe. Schaltest du es wieder aus oder löschst du deine Daten, ist es weg.
Widgets
Legst du ein Widget auf deinen Startbildschirm, zeigt es die zuletzt geholten Werte – geholt hat sie die App. Dafür läuft der Abruf im Hintergrund, auch ohne eingeschalteten Alarm: etwa alle fünfzehn Minuten, auch bei geschlossener App. Übertragen wird dabei dasselbe wie oben unter „Abruf der Wetterdaten“ beschrieben, also deine IP-Adresse, die technische Kennung der App und der Zeitpunkt.
Einstellungen hat ein Widget nicht, und es legt nichts Eigenes auf deinem Gerät ab: Es liest die Wetterdaten, die die App ohnehin zwischenspeichert. Gezählt wird am Widget nichts, weder sein Abruf noch dein Antippen. Tippst du darauf, öffnet sich die App, und von da an zählt der geöffnete Bildschirm wie jeder andere auch.
Zweck ist, ein Widget mit aktuellen Werten zu zeigen. Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse daran, Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO; das Platzieren des Widgets ist deine Entscheidung dafür. Beenden kannst du den Abruf jederzeit selbst: Nimm das Widget vom Startbildschirm. Liegt dann kein weiteres und ist kein Alarm eingeschaltet, geschieht im Hintergrund nichts mehr.
Reichweitenmessung
Ich möchte wissen, welche Teile der App benutzt werden – nicht, wer sie benutzt. Dafür zählt die App zwei Dinge mit: welchen Bildschirm du öffnest und welche Funktion du benutzt.
Gezählt werden diese neun Funktionen: Ziehen zum Aktualisieren, einen Erklärtext öffnen, eine Warnung weitergeben, einen News-Beitrag weitergeben, einen Alarm ein- oder ausschalten, den Wetter Filter ändern, einen Verweis in den Browser öffnen, den Feedback-Knopf antippen und eine Rückmeldung absenden.
Nicht gezählt wird, womit. Welchen Alarm du einstellst, auf welchen Wert, welche Pollenart dich betrifft, welche Sensorfelder du ausblendest, welchen Verweis du öffnest, welchen Beitrag du weitergibst: nichts davon steht in der Statistik. Von einer Rückmeldung steht dort nur, dass du sie abgeschickt hast – ihr Text und die gewählte Art bleiben draußen. Ebenso fehlen die Prüfung im Hintergrund, der Weg „Daten löschen“, das Weitergeben des Alarm-Protokolls und die Frage nach einer Bewertung.
Das Werkzeug heißt Matomo und läuft auf meinem eigenen Server. Es ist kein Dienst eines Dritten: Die Daten verlassen meine Server nicht, und ein Analysedienst wie Google Analytics kommt nicht zum Einsatz. Die App schickt dafür eine verschlüsselte Anfrage, deren Inhalt ich hier vollständig nennen kann.
Übertragen werden der Name des Bildschirms oder der Funktion, der Zeitpunkt und deine IP-Adresse, die Matomo gekürzt speichert. Dazu eine Zufallskennung, die bei jedem Start der App neu entsteht und nirgends gespeichert wird – eine Wiedererkennung über mehrere Tage ist damit nicht möglich. Gerätemodell, Android-Fassung, Sprache und Bildschirmgröße übermittelt die App nicht; sie meldet sich bewusst ohne diese Angaben.
Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse daran, zu erkennen, welche Teile der App benutzt werden, Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Eine Einwilligung ist dafür nicht erforderlich: Nach § 25 TDDDG bräuchte es sie, wenn dabei etwas auf deinem Gerät gespeichert oder von dort gelesen würde. Beides findet nicht statt. Die einzige Ausnahme ist dein Widerspruch selbst – ohne ihn ließe sich dein Wunsch über einen App-Start hinaus nicht merken, und genau deshalb ist er nach § 25 Absatz 2 erlaubt.
Abschalten kannst du die Zählung in der App oben auf dem Bildschirm „Datenschutz“. Die Abwahl wirkt sofort: Danach geht kein einziger Aufruf mehr an den Messserver.
Was die App nicht tut
Keine Werbung, keine personalisierten Inhalte, kein Analysedienst eines Dritten – die Zählung oben läuft auf meinem eigenen Server. Eine Anmeldung gibt es nicht. Nach Namen und E-Mail-Adresse fragt die App allein im Feedback-Formular, und dort bleibt beides freiwillig. Auf Standort, Kontakte, Kamera oder Dateien greift sie nicht zu. Eine automatisierte Entscheidung über dich oder ein Profiling findet nicht statt: Die App vergleicht Messwerte mit den Grenzen, die du selbst gesetzt hast, und mehr geschieht nicht. An Dritte gebe ich nichts weiter.
Berechtigungen
Zwei Berechtigungen verlangt die App selbst: den Internetzugriff und, sobald du einen Alarm einschaltest, die Erlaubnis Benachrichtigungen zu zeigen. Nur die zweite fragt dich Android.
Dazu kommen vier Berechtigungen, die eine von Android bereitgestellte Programmbibliothek für die Prüfung im Hintergrund mitbringt: den Netzzustand abfragen, das Gerät während einer Prüfung wach halten, nach einem Neustart wieder anlaufen und einen Vordergrunddienst anmelden – letzteren nutzt die App nicht. Google Play listet sie mit auf. Keine davon öffnet Zugang zu persönlichen Daten, und die App fragt dich nach keiner davon.
Auf deinem Gerät
Diese Dinge legt die App auf deinem Gerät ab. Alles davon bleibt dort und wird nicht übertragen.
- Deine Auswahl im Wetter Filter, also welche Sensorfelder du ausgeblendet hast
- Die jeweils letzte Antwort meiner Schnittstelle, damit bei gestörter Verbindung die zuletzt bekannten Werte erscheinen statt eines leeren Bildschirms
- Die oben beschriebene Kennung, verschlüsselt gespeichert
- Deine Alarm-Einstellungen
- Den Arbeitsstand der Alarme, also wovon bereits gemeldet wurde, damit dieselbe Meldung nicht alle fünfzehn Minuten wiederkommt
- Deine Entscheidung über die Zählung, also ob du ihr widersprochen hast
- Deine Antwort auf die Frage nach einer Bewertung: wann die Wartezeit begann, wie oft du die App seither gestartet hast, in welcher Fassung schon gefragt wurde und ob du „Nicht mehr fragen“ gewählt hast
- Das Alarm-Protokoll, sofern du es eingeschaltet hast
Mit der Deinstallation verschwindet alles davon. Eine Wetterhistorie, Nutzungsdaten oder eine Gerätekennung kommen nicht hinzu.
Hast du die Datensicherung von Android aktiviert, nimmt Google deine Auswahl im Wetter Filter, deine Alarm-Einstellungen, deine Entscheidung über die Zählung und deine Antwort auf die Bewertungsfrage in das Backup deines Google-Kontos auf – die beiden Letzteren, damit ein Widerspruch und ein „Nicht mehr fragen“ einen Gerätewechsel überleben. Die gespeicherten Antworten, die Kennung, den Arbeitsstand der Alarme und das Alarm-Protokoll habe ich davon ausgenommen. Die Datensicherung selbst ist eine Funktion des Betriebssystems, über die ich keine Kontrolle habe. Abschalten lässt sie sich in den Android-Einstellungen.
Symbole und Schriften
Beides steckt vollständig in der App. Von externen Servern wird nichts nachgeladen.
Wohin Daten gehen
Meine Schnittstelle, der Messserver und der Versand meiner E-Mails laufen bei meinem Hosting-Anbieter in Deutschland. Von mir aus gehen keine Daten in Länder außerhalb der Europäischen Union.
Eine Ausnahme liegt außerhalb meines Einflusses: Die App wird über Google Play vertrieben. Beim Herunterladen und bei Updates verarbeitet Google Daten über dein Gerät und dein Google-Konto, dabei auch außerhalb der Europäischen Union. Die Einzelheiten regelt Googles eigene Datenschutzerklärung.
Frage nach einer Bewertung
Irgendwann fragt die App einmal, wie sie dir gefällt – frühestens zwei Wochen nach der Installation oder einem Update und erst, wenn du sie zehnmal gestartet hast. Antwortest du „Gefällt mir“, kommt die Frage, ob du sie im Play Store bewerten magst; antwortest du „Nicht so gut“, landest du im Feedback-Formular. „Nicht mehr fragen“ beendet das endgültig.
An mich geht dabei nichts, und an Google auch nicht. Deine Antwort merkt sich die App auf deinem Gerät; was du antwortest, erfahre ich nicht. Erst wenn du auf „Bewerten“ tippst, öffnet sich der Play Store mit der Seite dieser App – von da an gilt Googles Datenschutzerklärung.
Wenn du mir schreibst
Schickst du mir eine E-Mail, nutze ich deine Angaben ausschließlich, um deine Nachricht zu beantworten. Weitergegeben wird nichts. Nach etwa einem Jahr lösche ich die Nachricht.
Dasselbe gilt für das Feedback-Formular in der App. Übertragen werden die Art der Rückmeldung, dein Nachrichtentext und die Fassung der App; Name und E-Mail-Adresse nur, wenn du sie einträgst. Ohne Adresse kann ich dir nicht antworten, eine Pflicht ist sie deshalb nicht. Angaben zu deinem Gerät kommen nicht mit, auch nicht Modell oder Android-Fassung.
Auf dem Server bleibt davon nichts liegen. Aus deiner Anfrage entsteht eine E-Mail an mich, danach ist der Inhalt dort nicht mehr vorhanden; gespeichert wird er nirgends. Was bleibt, ist die Mail in meinem Postfach, und die lösche ich wie jede andere Zuschrift nach etwa einem Jahr. Mitgezählt wird allein, wie oft von einer Installation am Tag gesendet wurde, damit das Formular nicht für Massennachrichten missbraucht werden kann; diese Zählwerte verfallen nach 48 Stunden. Ein Versanddienstleister ist nicht beteiligt – die Mail geht über meinen eigenen Server.
Zweck ist, deine Rückmeldung zu lesen und die App danach zu verbessern. Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse daran, Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Willst du eine Antwort und gibst deine Adresse an, kommt für diesen Austausch Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO hinzu.
Deine Rechte
Du kannst Auskunft über die zu dir gespeicherten Daten verlangen, ihre Berichtigung oder Löschung, die Einschränkung der Verarbeitung und die Herausgabe der Daten, die du mir selbst gegeben hast, in einem übertragbaren Format. Melde dich dafür unter info@wetter-badmuender.de.
Zwei Dinge erledigst du ohne Umweg über mich: In der App löschst du die Kennung deiner Installation mit „Daten löschen“ im Abschnitt „Deine Kennung“ des Bildschirms „Datenschutz“, und der Zählung widersprichst du dort mit dem Schalter oben auf derselben Seite.
Dein Widerspruchsrecht
Fast alles auf dieser Seite verarbeite ich auf der Grundlage meines berechtigten Interesses, Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Dagegen kannst du jederzeit Widerspruch einlegen, Artikel 21 DSGVO – ohne Begründung und ohne Nachteil für dich.
Der Zählung widersprichst du in der App mit dem Schalter oben auf dem Bildschirm „Datenschutz“, der Kennung mit „Daten löschen“. Für alles Übrige genügt eine Nachricht an info@wetter-badmuender.de. Ich stelle die betroffene Verarbeitung dann ein, soweit ich keine zwingenden Gründe habe, die deinen Interessen vorgehen.
Beschwerde
Du kannst dich jederzeit bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren – bei der für mich zuständigen Landesbeauftragten für den Datenschutz Niedersachsen oder bei der Behörde an deinem Wohnort.
Die Datenschutzerklärung der Website findest du unter wetter-badmuender.de/datenschutz.
Stand: 20. Oktober 2026