Die Website nach deinen Wünschen einrichten
Neu auf wetter-badmuender.de: Hintergrund, Startseite und Meldungen selbst einstellen — und amtliche Wetterwarnungen direkt aufs Gerät bekommen.
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Die Wetter Bad Münder App ist ab heute in Version 2.0 im Google Play Store erhältlich. Ein Jahr nach dem Start ist das die größte Überarbeitung, die die App bisher erlebt hat: neues Design, eine eigene neue Datenschnittstelle und mehrere Funktionen, die es vorher nur auf der Website gab. Hast du die App schon, kommt das Update (je nach Einstellung auf deinem Smartphone) von allein.
Die App sieht an jeder Stelle anders aus. Oben steht jetzt eine eigene Kopfzeile, unten eine Menüleiste mit Wetter, Vorhersage und Pollenflug, und über das Symbol rechts oben öffnet sich ein Seitenmenü mit allem Weiteren. Zum Aktualisieren ziehst du den Bildschirm mit dem Finger nach unten, so wie du es von anderen Apps kennst.
Die Messfelder/Sensorfelder sind jetzt einheitliche Kacheln, und Symbol und Farbe richten sich nach dem Wert – genauso, wie du es von der Website kennst. Unter null Grad erscheint eine Schneeflocke, bei Hitze färbt sich die Kachel rot, bei starkem Regen wechselt das Symbol. Ein Blick genügt, um zu sehen, wo es gerade ungemütlich wird.
Dazu kommen eine eigene Hausschrift, ein durchgehender Symbolsatz und ein Farbverlauf als Hintergrund. Auf Tablets rückt das Menü an die linke Seite und der Inhalt bleibt in lesbarer Breite. Und falls du wissen willst, was eine Anzeige genau bedeutet: Unter Über diese App gibt es jetzt zu jedem Bildschirm eine eigene Erklärseite.
Hinter den Kulissen hat sich noch mehr geändert. Die App holt ihre Daten nicht mehr über die Schnittstelle der Website, sondern über eine eigene neue Schnittstelle, die nur für sie gebaut ist. Alle Werte kommen in einem einzigen Abruf statt in vier, und das Paket, das du herunterlädst, ist nur noch etwa ein Drittel so groß wie vorher.
Bricht die Verbindung weg, bleiben die letzten Werte stehen, zusammen mit dem Hinweis, wie alt sie sind. Außerdem trennt die App jetzt zwei Zeitpunkte, die vorher einer waren: wann die Wetterstation gemessen hat und wann die App die Daten geholt hat. Liegt ein Wert fest, siehst du sofort, woran es liegt.
Neu: Pollenflug
Der Pollenflug war bisher der Website vorbehalten – jetzt ist er auch in der App. Für acht Pollenarten siehst du die Belastung für heute, morgen und übermorgen, dazu den Trend. Die Daten kommen vom Deutschen Wetterdienst, und die Einstufung ist dieselbe wie auf der Website.
Sortiert wird nach der heutigen Belastung, die stärkste oben. Den größten Teil des Jahres liegen die meisten Arten bei null, deshalb steht ganz oben immer das, was gerade wirklich fliegt.
Die Vorhersage reichte bisher fünf Tage und kam von einem externen Anbieter. Jetzt reicht sie zehn Tage und stammt vom Deutschen Wetterdienst – dieselbe Quelle und dieselbe Darstellung wie auf der Website.
Jeder Tag bekommt eine eigene Karte mit Wochentag, Wetterzustand, Temperaturspanne und vier Kennzahlen: Regenrisiko, Wind samt Böen und Richtung, Sonnenstunden und Bewölkung. Für die nächsten zwei Tage kommt eine Stundenleiste dazu, die du seitlich durchschieben kannst. Unter den Karten steht, welcher Modelllauf des DWD dahintersteckt und wann die Daten zuletzt geholt wurden – so erkennst du, wie frisch die Vorhersage ist.
Liegt eine Warnung vor, erscheint auf dem Startbildschirm ein roter Balken mit der Anzahl. Ein Tipp darauf führt auf einen eigenen Bildschirm, der jede Warnung im vollen Wortlaut zeigt: Beschreibung, Empfehlung und Zeitraum. Weitergeben kannst du eine Warnung direkt aus der App, etwa per Nachricht an die Familie.
Neu ist auch, dass du siehst, woher eine Warnung kommt. Neben den amtlichen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes gibt es jetzt die Warnungen meiner eigenen Wetterstation, die aus den gemessenen Werten berechnet werden – Frost, Hitze oder Hitzebelastung zum Beispiel. Die standen vorher nur auf der Website.
Nicht jeder braucht alle Messwerte. Im Wetter Filter schaltest du jedes der 14 Messfelder einzeln ein und aus: Wer mit Bodenfeuchte und Sonnenstrahlung nichts anfangen kann, nimmt sie weg und hat einen kürzeren Startbildschirm. Die Auswahl bleibt gespeichert, auch nach einem Neustart.
Das ist die größte Neuerung dieses Updates. Die App kann dich jetzt benachrichtigen, und zwar bei 21 verschiedenen Anlässen: bei 12 Messwerten, bei Wetterwarnungen und bei jeder der acht Pollenarten.
Jeder Alarm wird einzeln eingestellt. Du gibst einen Grenzwert nach oben an, bei vielen Werten auch einen nach unten – etwa Frostwarnung unter 2 Grad oder Hinweis ab 25 Millimeter Regen. Dazu kommt:
Die Meldungen kommen auch, wenn die App geschlossen ist. Wichtig ist mir dabei: Die Prüfung läuft auf deinem Gerät. Deine Grenzwerte verlassen es nicht, gehen an keinen Server und werden nirgends gespeichert außer bei dir. Es gibt keine Push-Dienste von Drittanbietern, über die eine Meldung laufen würde.
Damit Meldungen zuverlässig ankommen, braucht Android zwei Einstellungen: die Erlaubnis für Benachrichtigungen und eine Ausnahme bei der Akkuoptimierung. Beim ersten Alarm führt dich ein kurzer Assistent dorthin und erklärt, warum es die beiden braucht.
Das Update liegt im Play Store und kommt bei den meisten von allein. Wenn du nicht warten willst, öffne einfach den Store-Eintrag und tippe auf Aktualisieren.
Wetter Bad Münder App im Google Play Store
Mehr über die App erfährst du auf der Seite zur App. Und wenn dir etwas fehlt, etwas nicht funktioniert oder du eine Idee hast: Schreib mir über das Kontaktformular. Ein guter Teil dessen, was jetzt in Version 2.0 steckt, geht auf Rückmeldungen zurück.
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Kurze Frage an dich
Was sollte ich am Wetterdienst als Nächstes verbessern? Sechs Fragen, anonym, etwa eine Minute.
Das Foto wechselt mit Jahreszeit und Tageszeit. Du kannst stattdessen ein festes Bild wählen oder eine ruhige Farbfläche.
Einordnende Texte über und unter den Messwerten. Ausgeschaltet stehen die Zahlen und Diagramme im Vordergrund.
Kurze Einblendungen zu Warnungen, Pollenflug und neuen Beiträgen, solange die Seite geöffnet ist.
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